Licht aus der Plexiglasröhre

 

Unter dem Namen PLEX-FLAM produzierte Henry Bodez im Seefeld in Zürich seit 1958 korrosionsfreie Leuchten aus Plexiglas. Der Vertrieb erfolgte über freie Agenten. Diese neuartige Rohrleuchte für Fluoreszenzröhren wurde als Schweizer Fabrikat mit der PAT-Nr. 296 469 in acht Versionen für unterschiedlichste Verwendungszwecke hergestellt. PLEX-FLAM Leuchten galten als die ersten unterwasserfesten Leuchten für Trinkwasser-Reservoirs, Filtrieranlagen, Brunnenbeleuchtungen usw. Auch die damals neuartigen «Swimming-pools aus Amerika» erforderten eine dazugehörige Beleuchtung, ca. 50 cm unter der Wasseroberfläche. Die PLEX-FLAM Leuchten ergaben ein diffus durchleuchtendes Licht bis auf den Grund des Pools, ohne Schattenbildung, bei nur 40 Watt Stromverbrauch pro Leuchte. Shell und Esso verwendeten die Leuchten für die Beleuchtung ihrer Tankstellen, in den Serviceräumen und Waschanlagen.

Prospekt PLEX-FLAM von 1960


«Strahlwassersichere Nassraumleuchten S.E.V geprüft»

So lautete der Titel des Werbebriefes, mit dem Gerold Wey per 1. Juni 1972 seine Fabrikation von Spezial-Leuchten an der Albisstrasse 7 in Zürich angekündigt hatte. Von Henry Bodez hatte er die Fabrikation und die Vertriebsrechte übernommen. Das Sortiment wurde unter dem Namen Wey Leuchten vertrieben. Was 1958 mit einer simplen Leuchtstoffröhre in einem wasserdichten Plexiglasrohr begann, hat Gerold Wey in über 40 Jahren zu einem erfolgreichen, qualitativ hochstehenden Produktesortiment ausgebaut. Das schlichte, zeitlose Design, die Materialwahl und die Anwendungsmöglichen sind heute noch die Erfolgsfaktoren dieser Plexiglas-Rohrleuchte. 

 

Von G. Wey zu Tamlux

Im Frühjahr 2013 wurde Wey Leuchten G. Wey, Zürich, aufgelöst und das gesamte Produktesortiment von der TAMLUX GmbH in Brugg übernommen. Inhaber und Ansprechpartner bei Tamlux ist Peter Eichenberger, der einiges an Verkaufs- und Projekterfahrung aus den Bereichen Beleuchtung, Sicherheits- und Bautechnik sowie Explosions- und Brandschutz mitbringt.

 

Die «Wey Leuchten» erhalten neue Namen

Das Kind beim Namen nennen – das ist auch unser Grundsatz – darum haben wir dem ganzen Sortiment einprägsame Namen gegeben. Die Wey Leuchten heissen bei Tamlux nun Vasa, Pori, Kemi und Helsinki – kurze, klangvolle finnische Ortsbezeichnungen. 

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